Viele Menschen wissen nicht, dass die nächtliche Mundatmung langsam und unbemerkt die Gesundheit des Mundes verschlechtern kann.
Wenn während des Schlafes der Mund offen bleibt, verringert sich die Speichelbildung erheblich. Dies ist keine Kleinigkeit – der Speichel ist ein wichtiger Schutzfaktor in der Mundhöhle:
- neutralisiert Säuren
- entfernt Speisereste und Bakterien
- stärkt mithilfe von Mineralien (Kalzium, Fosfor) den Zahnschmelz
Wenn die Speichelproduktion abnimmt, wird der Mund trockener und saurer, was das Wachstum schädlicher Bakterien fördert. Dies kann zu Folgendem führen:
- Schnellerer Zahnschmelzverschleiß
- Mehr Karies
- Zahnfleischentzündungen
- Anhaltender Mundgeruch
Anzeichen der nächtlichen Mundatmung können sein, wenn Sie in der Früh mit trockenem Mund, kratzigem Hals oder klebrigem Gefühl bei den Zähnen aufwachen. Alle diese sind kleine Warnsignale, dass der Mund während des Schlafes seinen natürlichen Schutz verliert.
Für die Mundatmung kann es mehrere Gründe geben:
- Verstopfte Nase
- Schlechte Haltung während des Schlafes
- Vergrößerte Mandeln oder Polypen
Bleibt dies unbehandelt, kann die nächtliche Mundatmung auf lange Sicht zu ernsteren Problemen der Zähne und der Mundhöhle führen.
Was können Sie dagegen tun?
- Verbessern Sie die Atmung durch die Nase (z.B. durch das Behandeln von Allergien oder der verstopften Nase)
- Achten Sie auf Ihre Schlafposition – z. B. zu hohes oder flaches Kissen, Schlafen auf dem Rücken oder mit nach hinten geneigtem Kopf.
- Verwenden Sie bei Bedarf in der Nacht eine speziell für Mundtrockenheit entwickelte Mundspülung/Mundgel.
Bei anhaltenden Beschwerden ist es sinnvoll, um die genaue Ursache ermitteln zu können, mit einem Zahnarzt oder HNO-Arzt zu konsultieren.
Der Schutz der Gesundheit des Mundes endet nicht beim Zähneputzen oder der Anwendung von Zahnseide – auch die Art und Weise, wie Sie im Schlaf atmen, spielt eine Rolle.
„WIR ERWARTEN SIE MIT BREITEM LÄCHELN UND ENTLASSEN SIE MIT DEM GLEICHEN!“
