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Viele meinen, das Fehlen eines Zahnes ist keine große Sache – vor allem, wenn dieser hinten liegt und beim Lächeln nicht sichtbar ist. Die Wirklichkeit jedoch ist, dass sogar der Verlust eines einzigen Zahnes eine Kettenreaktion im Mund auslösen kann

Jeder Zahn spielt eine einzigartige Rolle im Gleichgewicht des Bisses und der gleichmäßigen Verteilung der Kaukraft. Fehlt ein Zahn, können die benachbarten Zähne langsam ausfallen oder sich in Richtung der Lücke verschieben. Zu Beginn ist dies kaum zu bemerken, kann jedoch auf Dauer zu Engständen, Lücken oder Bissabweichungen an anderen Stellen führen.

Die Veränderung des Bisses wirkt sich auch auf das Zusammenschließen des oberen und unteren Gebisses aus. Die Störung des Gleichgewichts führt zu einer Überlastung des Kiefergelenks (TMJ), der Kaumuskulatur und der verbleibenden Zähne. Dies kann zu Folgendem führen:

  • Unangenehmes Gefühl während dem Kauen
  • Ermüdung des Kiefergelenks
  • Sogar chronische Gelenksbeschwerden

Fehlt ein Zahn, beeinträchtigt dies nicht nur die Zähne, sondern auch den dahinterliegenden Kieferknochen. Durch das Kauen wird das Knochengewebe ständig stimuliert und zur Erneuerung angeregt. Fällt dieser Reiz weg, beginnt der Knochen langsam zu verkümmern. Mit der Zeit kann dies die Gesichtsform verändern und den Halt der Nachbarzähne schwächen.

Daher ist es entscheidend, sogar bei Verlust eines einzelnen Zahnes diesen so schnell wie möglich zu ersetzen – sei es durch ein Zahnimplantat, eine Brücke oder eine andere moderne Lösung. So kann nicht nur die Ästhetik, sondern auch die Gesundheit und Funktion des gesamten Mundes langfristig erhalten werden.

 

Die Schattenseite der abendlichen Flasche – wie kann die Milch die Zähne des Babys schädigen?

Viele Eltern geben ihrem kleinen Kind, damit dieses leichter einschläft, vor dem Schlafengehen eine Flasche Milch. Auf ersten Blick erscheint dies harmlos, kann jedoch unbemerkt den Zähnen des Babys schaden.

Wenn das Kind mit der Milch im Mund einschläft, bleibet der natürliche Milchzucker lange Zeit auf den Zähnen. Während dem Schlafen verlangsamt sich die Speichelproduktion, so kann der Mund diesen Zucker schwerer ausspülen.

Dies bietet den Bakterien einen idealen Nährboden. Die Bakterien ernähren sich vom Zucker und produzieren Säure, die den Zahnschmelz angreift. Mit der Zeit kann dies zu frühzeitiger Karies führen – am häufigsten an den oberen Schneidezähnen – selbst wenn das Kind noch sehr jung ist oder nur Milchzähne hat.

Diese Erscheinung wird Nuckelflaschenkaries (englisch: nursing bottle caries) genannt. Sie kann nicht nur Schmerzen und Infektionen verursachen, sondern langfristig auch zu Sprach- und Kauschwierigkeiten führen.

Was können wir tun, um dies zu verhindern?

  • Vermeiden wir, dass das Kind mit der Flasche einschläft – vor allem mit Milch oder süßen Getränken.
  • Putzen wir immer vor dem Schlafengehen die Zähne des Babys, oder reinigen wir, falls es noch wenige Zähne hat, sein Zahnfleisch mit einem sauberen, feuchten Mulltupfer.
  • Wenn das Kind nachts eine Flasche braucht, füllen wir diese nur mit Wasser.

Prävention beginnt bereits mit dem Durchbruch der ersten Zähne. Das frühe Aneignen von guten Gewohnheiten hilft ein Leben lang ein schönes, gesundes Lächeln zu bewahren. 

 

„WIR ERWARTEN SIE MIT BREITEM LÄCHELN UND ENTLASSEN SIE MIT DEM GLEICHEN!“

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